Siam Katze

Die Siam – eine aristokratisch anmutende Schönheit

Die aus Ostasien stammende kurzhaarige Katze hat auf der ganzen Welt ihre Liebhaber. Ihre Statur wirkt geschmeidig und ausgewogen, die Augen der Siam sind von leuchtendem Blau. Das soziale Wesen der Rassekatze erfordert Gesellschaft: Sie ist ebenso gerne in der Nähe ihrer Menschen, wie sie mit Artgenossen spielt.

Schlank und wunderschön

Dem anmutigen Erscheinungsbild der Siam kann kaum ein Mensch widerstehen. Der Körper der Katze ist schlank, was durch ihre Hochbeinigkeit noch betont wird. Sie ist muskulös, aber mit ausgewogenen Proportionen. Der keilförmige Schädel wirkt so aristokratisch wie die Statur der Rassekatze. Er weist keinen Stop auf, was die mandelförmigen, zur Nase hin schräg verlaufenden blauen Augen besonders schön zur Geltung kommen lässt. Der Anmut der Katze wird durch das kurze, eng anliegende Fell betont. Jungtiere haben ein helles Haarkleid, später zeichnen sich Points an Kopf, Ohren, Schwanz und Pfoten ab. Mit vier bis fünf Kilogramm ist die Siam eine mittelgroße Rassekatze.

Siam Katze

Siam Katze – eine aristokratisch anmutende Schönheit.

Aktive Gesellschafter

Menschen, die eine aktive Rassekatze suchen, erfreuen sich an der Geselligkeit und Verspieltheit der Siam. In der Gesellschaft von Artgenossen fühlt sich die Katze ebenfalls wohl. Die Siam kann sich als sehr eigenwillige Rassekatze zeigen, sie ist aber auch sehr intelligent und lernwillig. Ihre Wünsche äußert sie gerne lautstark und nachdrücklich, man kann sich regelrecht mit ihr unterhalten. In der Wohnung sollten unbedingt Klettermöglichkeiten für die Katze vorhanden sein, auch mit anderen Samtpfoten und ihren Menschen spielt sie gerne. Die Siam weiß um ihre Schönheit und betreibt eine ausgiebige Fellpflege – wenn sie gerade nicht spielt oder anhänglich um die Beine ihres Besitzers streift.

Eigenständig entwickelte Rassekatze?

Es ist umstritten, ob die Siam sich eigenständig aus einer in Ostasien beheimateten Katze entwickelt hat oder gezielt in Thailand gezüchtet wurde. Die ersten Siamesen sollen im 18. und 19. Jahrhundert nach Europa gelangt sein, einige auch in die USA. Um 1880 begann in England die Zucht der Rassekatze, allerdings konnte sich die Zuchtlinie nicht durchsetzen, da nur wenige Elterntiere vorhanden waren. Es kam zu gesundheitlichen Problemen durch Inzucht. Daraufhin wurden weitere Katzen aus Thailand eingekreuzt. Erst 1950 wurden die heutigen Farbvarianten der Siam gezielt gezüchtet.

Siam Katze

Züchter sollten ihre Verantwortung wahrnehmen und eine sorgfältige Selektion vorzunehmen, um den Nachwuchs von den rezessiv vererbten Genen freizuhalten.

Probleme durch Inzucht

Bei der Rassekatze sind verschiedene Erbkrankheiten bekannt, die wohl noch auf die anfängliche Inzucht zurückzuführen sind. Dazu zählen Augenkrankheiten bis hin zur Erblindung, Stoffwechselstörungen, Herzklappenfehler, Nierenfunktionsstörungen, Leberfunktionsstörungen, Anämie und Probleme mit dem zentralen Nervensystem. Hier sind Züchter in der Verantwortung, eine sorgfältige Selektion vorzunehmen, um den Nachwuchs von den rezessiv vererbten Genen freizuhalten.

Fazit: eine Katze für gesellige Menschen

So schön sie anzusehen ist, so aktiv und redselig ist die Katze. Sie eignet sich daher nur für Menschen, die einen verspielten Zeitgenossen um sich herum wünschen, der seinen Willen kundzutun weiß. Vorzugsweise wird die Rassekatze mit Artgenossen vergesellschaftet. Für die Fellpflege der Katze ist kaum Zeitaufwand erforderlich, da sie diese intensiv selbst betreibt.

Bildquelle 1, 3: © Elena Kovaleva / Fotolia.com #33058469
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