Maine Coon

Großes Rassekatzen-Spezial: Maine Coon

Die kräftige, muskulöse Statur, das mittellange leicht struppige Fell und der sehr lange und stark behaarte Schwanz dieser Rassekatzen gehören zu den optischen Eigenschaften der nordamerikanischen Maine Coon. Der Name dieser Katzen ist ein Wortspiel aus dem US-Bundesstaat Maine und dem englischen Wort für Waschbär. Einer einheimischen Sage nach entstammt die Maine Coon einer Kreuzung aus Waschbären und normalen Katzen. Diese Geschichten gehören allerdings ins Reich der Fantasie und die robusten, stark behaarten und stämmigen Rassekatzen wurden ursprünglich als Working Cats (Arbeitskatzen) für die Jagd nach und nach aus Hauskatzen heraus gezüchtet. Nach einer anderen Theorie kamen die besonders langhaarigen Vorfahren dieser robusten und wetterfesten Rassekatzen mit den Wikingern nach Nordamerika. In ihrem Mutterland Maine ist die Maine Coon mittlerweile offiziell Staatskatze.

Zwei junge Maine Coon Rassekatzen beim Träumen.

Unser Rassekatzen-Spezial: Zwei junge Maine Coon Rassekatzen beim Träumen.

In Europa seit den 1980ern als Rasse anerkannt

Anders als in Nordamerika konnte sich in Europa die Maine Coon als Rassekatze eher langsam durchsetzen, erst seit den 1980er Jahren ist sie vom internationalen Züchterverband Fédération Internationale Féline/ FIFe (Europa, Asien, Südamerika) offiziell anerkannt. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine Reihe von Catteries, die sich der Zucht dieser Katzen verschrieben haben. Je nachdem, welchem der verschiedenen internationalen Katzenzuchtverbände sie sich angeschlossen haben, züchten Catteries diese Katzen nach unterschiedlichen Standards bei Farbe und Fellzeichnung sowie anderen für eine Maine Coon typischen Merkmalen bei Rassekatzen.

Rassekatzen-Spezial: Maine Coon

Die Maine Coon Katze in unserem großen Rassekatzen-Spezial.

Überdurchschnittliche Körpergröße und mittellanges Fell

Neben der überdurchschnittlichen Körpergröße und dem für Hauskatzen hohen Gewicht (Männchen um die 10 Kilogramm, Weibchen um 6,5 Kilogramm) sind der sehr breite buschige Schwanz sowie ein mittellanges Fell bis hin zu Pfoten und Zehen charakteristisch für diese Rassekatzen. Bei einigen dieser Katzen sind die Ohren pinselartig wie bei einem Luchs ausgeprägt. Bei Farbe und Fellzeichnung einer Maine Coon sind der Fantasie der Züchter wenige Grenzen gesetzt und es gibt sowohl getigerte als auch gestromte und getickte Fellzeichnungen. Als besonders urtümlich gelten schwarzbraune Katzen dieser Rasse, als besonders edel weiße und blaue ohne jede Fellzeichnung. Mischungen in Creme und Silber sowie Rot sind bei diesen Rassekatzen erlaubt, verpönt ist bei den Zuchtverbänden eine Maine Coon mit rein braunem Fell.

Sozialverträgliche und friedliche Katzenrasse

Maine Coon Katzenbabys

Unser großes Rassekatzen-Spezial: Vier Maine Coon Katzenbabys in unterschiedlichen Fellfarben.

Vom Wesen her gehört die Maine Coon zu den verträglichen Rassekatzen und kommt nicht nur mit Menschen, sondern auch mit anderen Katzen und Hunden gut aus. Einige dieser Katzen lassen sich sogar an der Leine führen, daher der scherzhafte Spitzname „Katzenhund“. Als sogenannter „sanfter Riese“ ist eine Maine Coon ein besonders friedlicher und angenehmer sowie verschmuster Hausgenosse unter den Rassekatzen.

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