Nassfutter

Die Qual der Wahl bei Nassfutter: Die wichtigsten Marken und Varianten


Gesundes Tier – Glücklicher Mensch

Katzenbesitzer sind eine Spezies für sich. Der ungeheuren Faszination, die von den kleinen Raubtieren ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Es ist gerade dieses Wechselspiel aus Zuneigung und Unabhängigkeit, das eine Katze so einzigartig als Haustier macht. Sie duldet den Menschen – aber sie gehört ihm nicht. Der Mensch hat den Samtpfoten hingegen viel zu verdanken. Die Gesellschaft der Katzen war über Jahrtausende hinweg für das Überleben der Menschen wichtig. Ohne die fleißigen Mäusevertilger wären die ersten Zivilisationen nicht überlebensfähig gewesen. Dafür werden sie auch heute noch eingesetzt. Ihre anderen Qualitäten stehen aber inzwischen mehr im Vordergrund: Sie geben Zuneigung und Zärtlichkeit, sind Seelentröster, Zuhörer und Therapeuten – aber alles, was sie tun, machen sie stets freiwillig. Dies macht sie so besonders wertvoll für ihre Besitzer.

Kostenfaktor Katze?

Es gibt einen Zeitpunkt, bei dem man sich zu Recht die Frage nach den Kosten eines Haustiers stellen darf: Vor der Anschaffung! Wenn der Tiger im Haus ist, sollte Klarheit über alle regelmäßigen und unregelmäßigen Kosten bestehen. Es nützt weder dem Mensch noch dem Tier, wenn erst nach der Anschaffung das böse Erwachen kommt und der Halter feststellt, dass eine Katze mit hohen Dauerbelastungen verbunden ist.

Das Bild zeigt eine Vielfalt von Nassfuttervariationen erhältlich auf schleckermaul.de

Es gibt eine Vielfalt von Nassfuttervariationen auf Schleckermaul.de.

Zwar gibt es das Tier an sich oft genug gratis. Die Investitionen beginnen aber mit der artgerechten Ausstattung: Katzenklo, Kratzbaum, Spielzeug und Katzenklappen kosten zwar nicht besonders viel Geld, es summiert sich aber. Kleiner Tip: Eine gebrauchte Ausstattung ist tabu! Katzen haben einen sehr feinen Geruchssinn. Mit gebrauchten Artikeln hat die Katze stets das Gefühl, einen Konkurrenten im Haus zu haben. Tierarztbesuche sind notwendig, können aber sehr teuer werden. Einige hundert Euro sind schnell beim Doktor ausgegeben. Ein Dauerposten bei einer Katze ist aber stets das Katzenfutter.

Geiz ist…ganz falsch!

Ob Freigänger oder Stubentiger, das Katzenfutter ist der entscheidende Faktor, wenn es um die Gesundheit der Mieze geht. Hier kann man sehr schnell viel falsch machen. Dabei darf man sich auch nicht davon beirren lassen, dass billiges Nassfutter der Katze zu schmecken scheint: Tierfutter, insbesondere Haus- und Kleintierfutter, muss längst nicht so hohe Standards erfüllen muss wie Nahrungsmittel für Menschen. Da ist die Versuchung der Industrie sehr groß, die nicht verwertbaren Abfälle einfach in Dosen zu stecken und als Nassfutter noch einmal richtig Profit zu machen.

Fatty spotted cat

Die richtige Ernährung ist für die Gesundheit der Katze unerlässlich.

Minderwertiges Katzenfutter hat häufig Zusätze, die zwar geschmacksverbessernd für die Katze wirken, dafür alles andere als gesund sind. Man erkennt dies beispielsweise am hohen Zuckeranteil im Nassfutter. Dieser hat bei Katzen die gleichen verheerenden Folgen wie beim Menschen: Karies, Übergewicht und Anfälligkeit für Krankheiten aller Art. Zucker ist ein Dünger für Pilze, Parasiten und letztendlich auch für alle Formen des Krebs. Die Geschmacksverstärker sind auch notwendig, denn freiwillig würde eine Katze die Zutaten eines minderwertigen Nassfutter kaum essen: Schlachtabfälle, Blaseninhalte, Darminhalte und andere Leckereien sind die Hauptzutat dieser Nahrungsersatzmittel. Dazu kommen viele Konservierungs- und Duftstoffe, alles natürlich auf rein industriechemischer Basis. Außerdem wird billiges Katzenfutter mit pflanzlichen Kohlenhydraten und Verarbeitungsresten aus der Nahrungsmittelproduktion gestreckt. Was auf den Nassfutter Dosen dann als „Ballaststoffe und Vitamine“ angepriesen wird, klingt zwar sehr gesund, ist aber für Katzen häufig unverdaulich. Katzen sind und bleiben reine Carnivoren und Raubtiere – Grünzeug, Nüsse und Getreide sind im Nassfutter nur in sehr geringen Mengen sinnvoll.

Hochwertiges Nassfutter ist billiger!

Das klingt zunächst paradox aber es ist wirklich so: Hochwertiges Nassfutter, welches nicht aus Reststoffen sondern aus genau abgestimmten Zutaten, besteht ist im Ergebnis preiswerter. Die Katze braucht weniger zu fressen, ist länger satt und bleibt vor allem gesund. Der Besitzer des Stubentigers merkt es am glänzenderen Fell, an der gestiegenen Lebhaftigkeit und am Gewichtsverlust der Katze. Eine Herausforderung ist dabei die Umstellung. Die Katze wird in den seltensten Fällen einen Katzenfutter-Wechsel auf Anhieb akzeptieren. Nassfutter, wird schnell wieder zum gewohnten Billigfutter zurückgegriffen. Manche Ratgeber empfehlen, der Katze eine Auswahl an neuen Sorten bereit zu stellen. Dies ist aber auch nicht immer von Erfolg gekrönt. Sinnvoller ist hier ein allmählicher Übergang. Hochwertiges Katzenfutter sieht anders aus und riecht vor allem etwas anders als billiges Nassfutter. Will man also eine Katze an ein neues Katzenfutter gewöhnen, sollte man zunächst dem gewohnten Katzenfutter kleine Mengen an hochwertigem Katzenfutter zusetzen und die Dosis allmählich steigern. Es braucht etwas Zeit und Geduld, um eine Katze an ein neues Katzenfutter zu gewöhnen. Zwei bis vier Wochen kann man für diese Umstellung einplanen. Man kann die Umstellung der Katze dadurch erleichtern, dass ungewohnte neue Katzenfutter durch besondere Leckereien anzureichern. Welche Katze kann schon einem frischen Brathähnchen widerstehen?

Checkliste für ein gutes Nassfutter

Da Katzen Carnivoren sind, gehört in erster Linie Fleisch in ein empfehlenswertes Nassfutter.

Kätzchen am fressen

Bringen Sie mehr Abwechslung in den Speiseplan Ihrer Katze.

Der Anteil von Fleisch sollte im Katzenfutter bei 70% oder höher liegen. Zucker gehört keinesfalls in Nassfutter für Katzen. Dieses wird auch gelegentlich mit „Karamelle“ oder „Saccarose“ umschrieben, ist aber genauso ungeeignet für Katzen.
Das Kalzium darf im Katzenfutter mengenmäßig den Phosphor maximal um die Hälfte übersteigern, ansonsten droht eine Überdosierung. Die Fütterungsempfehlungen bei manchen Nassfuttersorten dienen eher den Umsatzerwartungen der Hersteller als der Gesundheit der Katze. Realistisch sind Empfehlungen von maximal 200 Gramm pro Tag.

Katzenfutter – Empfehlenswerte Marken und Sorten

Wenn billiges Katzenfutter mit hohem Werbeaufwand betrieben wird – wo sollen dann die Gewinne herkommen? Am enormen Marketingaufwand der bekannten Marken kann man mit ein wenig gesundem Menschenverstand schon erkennen, dass hier nur noch an der Qualitätsschraube gedreht werden kann. Empfehlenswerte Katzenfutter sind deshalb nur im Fachgeschäft erhältlich. Regelmäßig Bestnoten bekommen die Nassfutter von ROYAL CANIN, YAMS, HILLS, YARRA, PURINA, MIAMOR und ANIMONDA. Zu empfehlen ist hier immer ein gesunder Marken- und Sortenmix. Damit bindet man seine Katze nicht zu sehr an einen Hersteller. Mit einer Katze, die an ein breites Angebot an Nassfutter gewöhnt wurde, ist auch die Wahrnehmung von Sonderangeboten, Treueaktionen und anderen Rabatten einfacher.

Nassfutter im Fachgeschäft oder Onlineshop kaufen?

Das Bild zeigt eine Dose Nassfutter für Katzen welche auf schleckermaul.de erhältlich ist

Nassfutter in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt es auf Schleckermaul.de.

Genau betrachtet, hält die pauschale Aussage „Im Internet ist alles billiger“ einer kritischen Prüfung nicht stand. Das gilt auch für Katzenfutter. Die lokalen Fachgeschäfte bieten neben einer großen Auswahl an Katzenfutter auch stets die neuesten Infos über neue Trends und Angebote rund um die Katze. Auch große Ketten bilden ihr Personal verantwortungsvoll aus, so dass kleine Beratungen rund um den Stubentiger zum Einkaufserlebnis dazu gehören. Dies und andere Mehrwerte kauft man mit ein paar Cent Aufpreis fürs Nassfutter gerne mit ein.

Bildquelle:

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